Rohrfrosten mit Qwik-Freezer™ und Accu-Freeze™

Rohrfrosten mit Qwik-Freezer™ und Accu-Freeze™

Reparatur-, Wartungs- oder Umbauarbeiten an flüssigkeitsführenden Rohrleitungssystemen sind oft sehr zeitaufwändig und somit kostenintensiv, wenn die Leitungen entleert oder Anlagen abgestellt werden müssen. Das Gefrieren von Medien in Rohrleitungen begrenzt das Entleeren oder die Stillstandszeiten von Anlagen.

Eingesetzt werden kryogenen Gase, d.h. zur Erzeugung tiefer Temperaturen benutzte Gase, die unter Normaldruck bei einer kritischen Temperatur unterhalb der Raumtemperatur verflüssigen. Kryogenen Gase können sicher gehandhabt werden, wenn man alle Sicherheitsaspekte der Kältetechnik in Betracht zieht.

Das Verfahren beruht auf dem einfachen Prinzip des lokalen Wärmeentzugs. In einem definierten Bereich wird die Leitung mit einer Gefriermanschette und/oder Kupferspulen umhüllt. Über eine Versorgungsleitung wird ein mit Kältemittel wie z. B. CO2 -78°C (Qwik-Freezer™) oder flüssiger Stickstoff -196° C (Accu-Freeze™) der Manschette zugeführt. Das Kältemittel strebt einen Temperaturausgleich an und bewirkt durch Verdampfung des Kältemittels einen lokalen Wärmeentzug in dem abgeschlossenen Bereich. Je nach Gefrierpunkt (z. B. Wasser 0° C) erstarrt das Medium und bildet einen druckfesten Verschluss.

Einsatzgebiete

Es können fast alle Medien gefroren werden. Neben Wasser (sowohl Kalt- als auch Heißwasser) spielt es keine Rolle, ob es sich um Roh-, Schwer-, Turbinen- oder Heizöl handelt oder um andere Emulsionen, Klärschlamm, diverse Solen, Laugen oder z.B. Salzsäure (Accu-Freeze™).

 

Adresse

Auf dem Feldchen 42, D-52379 Langerwehe

Telefon: +49 (0) 2423 / 95 40 51

Telefax: +49 (0) 2423 / 95 40 52

E-Mail: info(at)formieren(dot)com